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Tietz-Angriff in Saarbrücken

(mf) Drei Trabrennen finden im Rahmen der gemischten Veranstaltung in Saarbrücken am Sonntag statt, und prominenter hätte der Startgast dank der lohnenden Dotationen von 4.000 bzw. 5.000 Euro nicht sein können: Thorsten Tietz, mit aktuell 81 Saisonsiegen auf dem besten Weg, Vizechampion der Berufsfahrer zu werden, gastiert mit drei Pferden aus der seit geraumer Zeit höchst erfolgreichen Trainergemeinschaft Gramüller/Sparber.

Im 6. Rennen des Nachmittags vertraut Tietz auf den noch vor wenigen Tagen in hochkarätiger Konkurrenz in Daglfing guter Vierter gewesenen zweifachen Saisonsieger Atlantis (Nr. 5), dessen Hauptgegner der von Saarbrücken-Spezialistin Sina Baruffolo gesteuerte und zu Beginn des Monats als Zweiter in Gelsenkirchen vollauf überzeugende Ikarios (Nr. 6) sein sollte. Ein Rennen später stellt Tietz auf der Kurzstrecke von 1.600 m Django (Nr. 1) vor, der aus seinen jüngsten fünf Italien-Gastspielen nicht weniger als vier Volltreffer mitbrachte, diesmal mit einer Gewinnsumme von 9.000 Euro in der 25.000 Euro-Klasse aber etwas Geld verschenkt. Sina Baruffolo übernimmt diesmal die Fahrleine hinter der zweiten Stallfarbe Chanel (Nr. 5). Die antrittsschnelle Stute ist als Kurzstreckenspezialistin nicht uninteressant, holte sich in Italien in jüngster Zeit drei Erfolge und führte vor einer Woche in Daglfing auf dem 500 Meter längeren Weg bis weit in die Zielgerade.

Auch im Hauptereignis ist das Gramüller/Sparber-Quartier bestens aufgestellt und könnte mit zwei Pferden weit vorn sein: Der unverwüstliche Khalid (Nr. 5) hat auf seiner diesjährigen Europa-Tournee in Deutschland, Italien, Ungarn und zuletzt Frankreich bereits sieben Rennen und mehr als 23.000 Euro verdient und kann Tietz zu einem weiteren Sieg verhelfen, doch auch Trainingsgefährte Wotan Casei (Frank Kelm, Nr. 6) hat 2021 schon fünf Mal als Erster die Linie überquert. Fiobano (Sina Baruffolo, Nr. 4) konnte vor Corona in Saarbrücken in Serie gewinnen, und mit dem in seiner Karriere schon 29 Mal siegreichen Fast and Furious (Hendrik W. Grift, Nr. 3) ist ein weiterer ernsthafter Anwärter für ganz vorn zur Stelle.