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V75 aus Färjestad mit dem Unionstravet

(jlsr) Zweimal im Jahr findet zwischen den beiden trotz einiger gesellschaftlicher und politischer Differenzen doch stark verbundenen skandinavischen Nachbarn Schweden und Norwegen ein spannender trabrennsportlicher Vergleichskampf, der „Unionskampen“, statt. Im Frühjahr stets auf norwegischer Seite auf der Rennbahn Momarken in Mysen, ca. 50 Kilometer von der Grenze entfernt, das „Rückspiel“ findet dann immer im September im ca. 100 Kilometer von der Grenze entfernten Karlstad auf der dortigen Rennbahn im Stadtteil Färjestad statt. Nachdem die Corona-Pandemie in den letzten beiden Jahren eine Austragung faktisch nicht zuließ, geht es am kommenden Samstag wieder richtig zur Sache, und natürlich ist dieser Vergleichskampf mit einer V75 gespickt, in der wieder mehrere Millionen Euro auf einen einsamen Gewinner oder eine einsame Gewinnerin wartet.

Auf der Suche nach zwei lukrativen Bänken wird man zunächst im zweiten V75-Rennen, dem sechsten Tageswettbewerb, fündig, denn dort startet Mister K.O.Z. (Nr. 2 / Conrad Lugauer): Der großrahmige Hengst gewann drei seiner letzten fünf Starts und war zuletzt in Jägersro Start – Ziel nicht annähernd in Gefahr zu bringen, so dass auch heute in dieser 1640 Meter Prüfung diese Taktik erneut aufgehen könnte. Gefahr droht vor allen Dingen durch Blitzstarter Emperor (Nr. 5 / Magnus A. Djuse) und Blue Frontline (Nr. 6 / Mikael J. Andersson), die jedoch beide schon mächtig „kurbeln“ müssen, um Mister K.O.Z. von der Spitze zu verdrängen. Somit dürfte hier die erste lukrative Bank des Tages zu finden sein.

Eine weitere interessante und zugleich lukrative Bank befindet sich im eigentlichen „Unionskampen“, einem Rennen für Kaltblüter über 2140 Meter Autostart, in dem je fünf im norwegischen und fünf im schwedischen Besitz stehende Kaltblüter an den Start gehen und hier mit Tangen Haap (Nr. 5 / Erik Adielsson) der „Tipp des Tages“ zu sein scheint. Der mittlerweile zwölfjährige Hengst gewann mehr als 40 Rennen in seiner Karriere und hat auch im legendären „Elitkampen“ im Rahmen des „Elitloppets“ mehrfach seine Visitenkarte abgegeben. „Dark Horse“ in diesem Rennen und zugleich ein gefährlicher Gegner ist der Norweger Philip Ess (Nr. 9 / Ulf Ohlsson), der in Norwegen großes Vertrauen genießt und auch schon mehrere große Siege feiern konnte.

In jedem Falle steht eine mehr als spannende V75-Runde auf dem Programm, in der der Umsatz auch aufgrund des gemeinsamen „Potts“ aus Norwegen und Schweden mehr als lukrative Quoten verspricht. Mitspielen ist also quasi Pflicht.