Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Internationaler geht es nicht

(mf) Pferde aus sieben Nationen und Fahrer aus fast so vielen Ländern bilden den Rahmen für den wichtigsten Hamburger Trabertag des Jahres. Insgesamt werden rund um den Großen Preis von Deutschland mehr als 150.000 Euro an Besitzer und Züchter ausgeschüttet und das elf Rennen umfassende Programm ab 13.30 Uhr kann sich sehen lassen.

Der im Mittelpunkt stehende Große Preis mit zehn vierjährigen Pferden auf der Mitteldistanz von 2.200 Meter bildet quasi die Story „Tellerwäscher gegen Millionär“ ab. Der in seiner bisherigen Gewinnklasse unschlagbare Piemonte (Josef Franzl) aus dem norddeutschen Gestüt Lasbek ist mit rund 18.000 Euro Gewinnsumme der „ärmste“ im Rennen, auch sein aus Schweden anreisender Stallgefährte Piccadilly (Joakim Lövgren) oder der von Champion Michael Nimczyk gesteuerte Bayard gehören mit rund 40.000 Euro noch nicht zu den Großverdienern. Die Klasse, dieses Rennen zu gewinnen und somit wie im Vorjahr durch Gestüt Lasbgeks Oscar L.A. das Rennen im Lande zu halten, besitzen aber alle drei. Ein Mehrfaches „auf der Uhr“ haben der Niederländer Kilimanjaro (Robin Bakker) oder die aus Schweden anreisenden Toto Barosso (Peter Untersteiner) und Hell Patrol (Stefan Persson).

Eine klassische Derby-Revanche gibt es bei den Dreijährigen, wo fünf der neun Kandidaten auch im Blauen Band unter Order waren, darunter die beiden Erstplatzierten Lorens Flevo (Micha Brouwer/Foto) und Lockheed Draviet (Thomas Panschow). Bei den Fünfjährigen gibt sich der schon erwähnte Oscar L.A. (Joakim Lövgren) die Ehre, im Stuten- bzw. Steherrennen ist ebenfalls geballte Klasse am Ablauf. Der „Knaller“ des Rahmenprogramms könnte aber die Sprintprüfung über die verlängerte Meile sein, wo der aktuelle Bahrenfelder Bahnrekord ins Wackeln geraten sollte. Die Inländer-Stars Norton Commander (Michael Nimczyk) und Halva von Haithabu (Thorsten Tietz) müssen sich gegen den französischen Halbmillionär Colonel (Dominik Locqueneux), den in vielen Ländern schon erfolgreichen Niederländer Gustafson (Rick Ebbinge) und den ehemaligen Derbysieger Mister F Daag (Robin Bakker) bewähren.

Rund um dieses hochattraktive Rennprogramm wurde eine V7-Wette mit 15.000 Euro Garantieauszahlung gestrickt, im Großen Preis und einer zahlenmäßig noch stärker besetzten „normalen“ Prüfung ist zudem die Viererwette im Angebot.