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V75 mit Jackpot aus Jägerso: Zwei V75-Schleifen für das Gestüt Lasbek?

(jlsr) Wenn am kommenden Samstag, den 30.10.2021, die V75 mit dem traditionellen „Müllers Memorial“, einem internationalen Gruppe II Rennen, wieder einmal Halt auf der südlichsten der schwedischen Trabrennbahnen in Jägersro macht, dürfte nicht nur der Jackpot in Höhe von über drei Millionen Euro für gehöriges Aufsehen sorgen, sondern auch einige Teilnehmer im Rahmen der V75, die deutsche Trabrennsportfans auch von den hiesigen Rennbahnen bestens kennen: Die Rede ist von Pferden des Traditionsgestüts Lasbek aus der Nähe von Hamburg. Die kaffeebraunen Farben des Stalles sind nicht nur bei uns in Deutschland, wo Josef Franzl hauptverantwortlich als Trainer zeichnet, sondern auch in Schweden, wo Joakim Lövgren verantwortlich ist, ein Begriff, und auf der Suche nach zwei Banken am kommenden Samstag für diese Jackpot V75 darf ruhig ein wenig Patriotismus mitschwingen:

Direkt im ersten V75-Rennen um 16:20 Uhr wird nämlich der Sieger des „Großen Preis von Deutschland 2020“ und Sieger des diesjährigen Hamburg-Cups an den Start gehen, die Rede ist natürlich von Oscar L.A. (Nr. 7 / Joakim Lövgren), der mit vier Siegen aus Deutschland und Schweden nun in dieser Silverdivision über 1640 Meter trotz des nicht ganz optimalen Startplatzes wieder zur Siegerparade eindrehen möchte. Potential, auch über die kurze Strecke von diesem Startplatz aus zu bestehen, ist durch seinen enormen Speed auf den letzten 200 Metern in jedem Falle vorhanden, doch muss sich Oscar L.A. vor allen Dingen vor Rackham (Nr. 3 / Christoffer Eriksson) und dem so unglücklich in Örebro letztes Wochenende gescheiterten Emoji (Nr. 9 / Flemming Jensen) in Acht nehmen, doch nicht nur mit der „patriotischen Brille“ auf der Nase sollte man erkennen, dass Oscar L.A. hier für das Gestüt Lasbek eine große Chance auf einen Sieg in diesem Rennen haben sollte und somit eine interessante Bank darstellen dürfte.

Spannend und durchaus lukrativ dürfte dann im achten Rennen, dem vierten V75-Rennen des Tages, der Auftritt von Palmyra (Nr. 6 / Magnus Djuse) werden. Die Lasbek-Stute zeigte Ende August in Berlin-Mariendorf, als sie sich sehr überzeugend gegen starke Gegner durchsetzte, aus welchem Holz sie geschnitzt ist, und auch ihr Auftritt im „Bruno Cassirer Rennen“ Anfang September in Berlin, als sie erstmals gegen höher eingeschätzte Stuten einen mehr als achtbaren zweiten Platz erreichte, war aller Ehren wert. Auch wenn Palmyra beim letzten Start für den Sieg um einen Schritt zu spät kam, steht sie in diesem „Diamantstoet-Versuch“ sehr günstig im ersten Band und sollte sich diesen Vorteil auch nicht gegen Miss Moneypenny (Nr. 12 / Örjan Kihlström) und Alhambra Mail (Nr. 15 / Johnny Takter), die 20 bzw. 40 Meter schlechter als Palmyra stehen, nehmen lassen. Und wenn alle Stricke reißen, kann mit Ovation L.A. (Nr. 13 / Joakim Lövgren) eine zweite Lasbekerin die Kohlen aus dem Feuer holen.

Heißt es also im Rahmen der Jackpot-V75 am kommenden Samstag: Malmö und Lasbek – ein perfektes Match?