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Zu Gast bei Christian Sprengel

Im Winter haben wir kaum Rennen hier in Deutschland und auch in Ghlin ist derzeit nichts los. Deswegen steht heute mal ein Trainer im Fokus, der ein bisschen was über seine Pferde erzählen wird. Am Sonntag war ich zu Gast im Stall von Christian Sprengel, der nun wieder 19 Pferde auf der Trainingsliste hat. Sicherlich sollte man sich den ein oder anderen Namen für die kommenden Wetten merken. Aber lest selbst, was der Altmeister über seine Schützlinge verrät:

Ältere Pferde:
Aus Irland kommt Magic Carousel. Die jetzt vierjährige Zebedee-Tochter ist noch sieglos und steht günstig im Handicap. Sie soll in Deutschland in den Sieglosenrennen beginnen und auf längere Sicht in Frankreich an den Start kommen. Die auffallend schöne Schimmelstute ist eine für den Merkzettel. Ähnliches gilt für die auch aus Irland stammende dreijährige Lexi’s Dream. Auch sie wird nicht lange sieglos bleiben.

Panama Gold ist ein richtiger Steher, der in München sehr leicht siegte. Man sollte sich an den Namen des vierjährigen Protectionist-Sohnes erinnern, wenn man ihn in dieser Saison in Frankreich über weitere Wege am Start sieht. Er könnte bereits am 10. Februar in Lyon über 3200 Meter laufen.

El Commandante ist im Handicap zuhause, wird aber wieder ein Rennen gewinnen. Vicente wird im Verkaufsrennen in Frankreich laufen. Dort sollte er mit seiner Marke gut zurechtkommen.

Zeven Falls lief gerade in Dortmund mit Platz drei noch nicht verkehrt, steht aber vor ihrem ersten Sieg auf der Sandbahn. Langfristig soll die vierjährige Waldpark-Tochter in Hindernisrennen zum Einsatz kommen. Ihr Halbbruder Zanini gewann gerade erst ein Gruppe III-Rennen über Sprünge in Pisa. Er lief sogar im deutschen Derby. Ihre zweijährige Schwester Zoey Lass (von De Treville), könnte eventuell im Herbst debütieren.

Sweet Girl konnte erst spät an den Start gebracht werden, zeigte im Bumper in Bremen aber eine gute Leistung. Sie wird erst einmal im Handicap eingesetzt.

Shahzan benötigte viel Zeit, ist aber ein ordentliches Pferd geworden. Das gleiche gilt für A Man A Word. Beide Pferde sind nun schon vierjährig, wurden aber im Herbst kastriert.

Dreijährige:

Olympic Dream ist französisch gezogen. Ihre Schwester Eudaimonia belegte im vergangenen Jahr Platz drei im Prix de l’Opéra und Platz zwei im Premio Lydia Tesio. Möglicherweise kommt die von Olympic Glory stammende dreijährige Stute schon im Februar in Chantilly über 1600 Meter an den Start.

Riviera ist eine großrahmige Stute, die aus der Linie zu Registara und Registana, die das Große Pardubice gewonnen hat, stammt. Die dreijährige Sea The Moon-Tochter besitzt noch Nennungen für drei Auktionsrennen später im Jahr.

Zweijährige:

Soraya Maxima ist eine toll gezogene zweijährige, die Nennungen für die Auktionsrennen in Dortmund besitzt.

Bei den Youngstern ist es vor allem aber Ja Ich Will, die einen besonders frühreifen Eindruck macht. Sie hat Engagements in vier Auktionsrennen. Darunter auch das Ferdinand-Leisten-Memorial in Baden-Baden. Diese Rennen sind das Ziel der Reliable Man-Tochter.

Nordstream ist ein Halbbruder von Nordstrand. Die Mutter des zweijährigen Reliable Man-Sohnes, Norderney, ist selbst Gruppesiegerin. Das Ziel ist das Derby 2023. Buffalos Geschwister zeigten alle gute Leistungen. Darunter sind die Derbystarter Buzzy und Brian Boru. Es gehören aber auch Ballydoyle und Braveheart in diese Reihe. Auch für ihn lautet das Ziel Derby 2021. Carinio und Red Nugget kommen auch beide aus Irland, werden aber noch Zeit brauchen.

Übrigens: Keines der Pferde im Stall von Christian Sprengel lief im Jahr 2020 unter seinem Namen. Auch Kultpferd Bishapur hat mittlerweile ein neues zuhause als Reitpferd gefunden.

Natürlich habe ich aber auch noch einen Wett-Tipp parat: Am Dienstag läuft im vierten Rennen in Cagnes sur mer (13:50 Uhr) Kiaz Apapa aus dem Stall von Marian Weißmeier, der den Wallach sicher nicht umsonst für die Tierce mitnehmen würde. Meine Meinung.