Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Straubing: Früher Vogel fängt den V7-Wurm

(mf) Die vermeintlich kleine Rennbahn in Straubing zeigt einmal mehr Mut zum Risiko. Hatte man vor einiger Zeit einen V7-Jackpot am angeblich ungünstigen Montagmittag ausgespielt und wurde dafür mit einem Sensationsumsatz von rund 55.000 Euro belohnt, heißt es am Sonntag schon kurz nach 11.00 Uhr „Start frei“. Nach der Auftaktprüfung (11.05 Uhr) gehören die weiteren sieben Rennen der PMU-Matinée zur V7, die im Rahmen des mittlerweile schon berühmt gewordenen „Straubinger Versprechens“ an jedem Renntag Pflicht ist. Die Dauergarantie in Höhe von 10.000 Euro des Straubinger Partners „High Roller“ ist selbstverständlich wieder das Sahnehäubchen auf dem Angebot.

Es ist eine V7, die jedem Wetter gefällt. Auf dem Papier sieht sie trotz der einen oder anderen offen wirkenden Prüfung nicht allzu schwer aus, so dass sowohl diejenigen mit begrenztem Budget zu ihrem Recht kommen wie alle, die gerne etwas mehr einsetzen und es an solchen Tagen über einen erhöhten Grundeinsatz tun. Zudem kann bei einer solchen Konstellation bereits ein einziger Außenseiter die Quote in ungeahnte Höhen treiben.

V7-1 (2. Rennen um 11.35 Uhr) sieht in Troublemaker (Alexander Kelm) und Flash Gordon (Rudi Haller) zwei sieggewohnte Favoriten, aber auch vier weitere Formpferde, die ihnen an einem guten Tag oder nach passendem Rennverlauf die Suppe versalzen könnten. Klarer wirkt V7-2, wo das Duell Tyron Hill (Michael Larsen) gegen Champ CG (Andreas Geineder) lauten sollte und lediglich der zuletzt wieder unsichere Ex-Seriensieger Espoir Rouge TU (Herbert Strobl) gefährlich scheint. V7-3 wird mutmaßlich im ersten Band entschieden, da die Zulagenpferde zwar gut sind, aber es rechnerisch nicht sonderlich vorteilhaft antreffen. Der Sieger sollte in der Gruppe L’Amicus (Stefan Hiendlmeier), Tiffany Diamant (Daniela Fellner) und Zucchero (Peter Platzer) zu finden sein.

Sieglos und trotzdem Bankpferd

In der Anfängerklasse (V7-4) muss es endlich für den Serienzweiten Augustiner (Herbert Strobl) reichen. Ein gleichwertiger Gegner scheint nicht in Sicht. Im zweiten Bänderstartrennen (V7-5) stehen anders als zuvor die von vorn abgehenden Teilnehmer vor einer kaum lösbaren Aufgabe. Der Sieger wird wie in den letzten Wochen entweder Gold and Green (Andreas Geineder) oder Dark Look (Alois Ortner) heißen, es sei denn, die ihre Abschiedsvorstellung gebende Desiree Star (Foto/Stefan Hiendlmeier) kann die Doppelzulage ausgleichen. V7-6 geht als klarer Zweierweg in die Überlegungen ein, denn die beiden kürzlich siegreichen Höwings Adler (Robert Pletschacher) und Indirajah (Herbert Strobl) stehen nach Papierform heraus. Das tut auch ein Trio im abschließenden Rennen, doch fällt eine Wahl zwischen den frischen Siegern Idefix (Rudi Haller) und Rock my Heart (Robert Pletschacher) sowie dem bei seinen Platzierungen vortrefflich gegangenen Velten Chicago (Peter Platzer) keineswegs leicht.

pferdewetten.de-Sieger des Tages: 504 Augustiner, kann nach drei Ehrenplätzen in Folge in der heutigen Konkurrenz nur an widrigen Umständen scheitern.

pferdewetten.de-Platzpferd des Tages: 307 Champ CG, ging bei seinen guten Platzierungen von Mal zu Mal besser.

pferdewetten.de-Außenseiter des Tages: 206 Cotton Eye Joe, gewann in Italien zu lohnenden Odds und muss das hier auf dem etwas längeren Weg bestätigen.