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Dienstag in Vincennes:  Hält die Serie der Wallache im Gruppe III-Monté?

(dip) Mit lediglich neun Startern wird am Dienstag Nachmittag in Vincennes der “Prix d`Avenches” (Gruppe III, 70.000 €, 2175 Meter) entschieden. Genauer gesagt sind es neun vierjährige Satteltraber, die sich im 4.Rennen auf die eher kurze Reise machen werden, was insofern von besonderer Bedeutung ist, als dass dieser “Prix d`Avenches” vor drei Jahren komplett transformiert wurde. Aus einem lange Zeit ursprünglich für sechsjährige Stuten vorgesehenen Trabfahren über 2700 Meter, wurde erstmals im Jahre 2019 eine neugeschaffene und in nahezu allen Belangen modifizierte Version dieses Rennens ins Leben gerufen. Von sechs – auf vierjährig reduziert, dürfen seitdem auch die “Jungs”, und dies zudem in einer neuen Disziplin, auf deutlich kürzerer Distanz ran. Als bisherige Quintessenz der ersten drei Auflagen dieses Rennens ergab sich interessanterweise eine totale Dominanz der Wallache. Sowohl beim Debut 2019 (For Me Quick), als auch 2020 (Galactic) und im vorherigen Jahr (Hacker Boy) nutzen sie die Gunst der Stunde, um sich den Löwenanteil der ausgelobten Gesamtdotation zu sichern. Und auch in der diesjährigen Edition dieses Rennens sind insgesamt drei Wallache am Start, die speziell unter Berücksichtigung dieser bislang hundertprozentigen Erfolgsbilanz eine gewisse, wenn auch natürlich nur statistische Bürde zu tragen haben. Trotzdem wird speziell 9 IDAHO DE LA BRUYERE (Guillaume Martin) nach seinem überzeugenden Comeback-Erfolg vor drei Wochen mit berechtigten Chancen in diese Aufgabe hineingehen. Nachdem der Wallach bereits im vergangenen Jahr zu großer Form auflief und insgesamt vier Rennen unter dem Sattel gewinnen konnte, schlug er auch bei seiner Rückkehr aus der Winterpause sofort wieder zu. Ungeachtet einer dreimonatigen Auszeit war er jüngst etwas stärker als 7 IBERIK DE MONGOCHY – ebenfalls ein Wallach – (Francois Lagadeuc/Foto), dem er im Herbst des vergangenen Jahres noch knapp unterlegen war. Und auch der Dritte im Bunde, 5 ITRO (Alexandre Abrivard) tritt mit der Referenz eines gut anzusehenden, frischen Sieges an. Anfang Januar bezwang er seinen kaum schlechter gefallenen Trainingsgefährten 6 ICARUS OF CITRUS (Léo Abrivard), was ihn auch in dieser Aufgabe alles andere, als chancenlos erscheinen lässt. Mit 1 ILIADE MESLOISE (Paul Ploquin) komplettiert sich zumindest einmal das Feld der Formpferde, denn auch die Vierjährige konnte ihr jüngstes Rennen gewinnen. Die Stute muss zwar diesmal auf ihren etatmäßigen Reiter verzichten – Guillaume Martin sitzt im Sattel von Idaho à la Bruyère – doch sollte es gewiss nicht an Paul Ploquin scheitern, der sich in diesem kurzen Jahr immerhin bereits einen Halbklassiker sichern konnte. Mindestens interessant scheint in dieser Aufgabe zudem 8 ISILDUR PAULOIS (Jean-Yann Ricart) zu sein. Der Hengst hat sich im vergangenen Jahr auf ähnlichem und teils sogar noch höherem Parkett mehrfach passabel verkauft und ist hier gar nicht mal so schlecht untergekommen. 2 IENA DODVILLE (Mathieu Mottier) darf diesmal immerhin auf die Hand des aktuellen Champions bauen, was ihr gewiss nicht schaden wird. 3 ILMA CORDA (David Thomain) und ihre erstmals überhaupt in diesem Metier, allerdings gleich mit einem starken Reiter antretende Trainingsgefährtin 4 INTUITION (Adrien Lamy) komplettieren das neunköpfige Teilnehmerfeld, das am Dienstag um 15.35 Uhr als 4.Rennen in Vincennes gestartet werden wird. 
pferdewetten.de – Tipp: 9 Idaho à la Bruyère – 5 Itro – 7 Ibérik de Mongochy  chancenreicher Außenseiter: 8 Isildur Paulois