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Mittwoch: GNT-Auftakt in Amiens als Quinté plus

(dip) Bereits zum 41. Mal startet am Mittwoch mit dem Grand National du Trot einer der beliebtesten franz√∂sischen Wettbewerbe in ein neues Rennjahr. Traditionell Anfang M√§rz beginnend, erstreckt sich diese Rennserie √ľber insgesamt 14 Etappen, bevor es dann zum Abschluss in Paris zum gro√üen Finale kommen wird. Ein besonders eigenst√§ndiger Aspekt dieses GNT ist dabei die Hervorhebung der sogenannten Provinzbahnen, die auf allen stattfindenden Etappen jeweils die Gastgeber sind, wobei sich Ort und Region von Mal zu Mal √§ndern. Einzig das bereits erw√§hnte Finale findet am ersten Dezember-Sonntag auf dem Plateau de Gravelle auf Frankreichs Nobelbahn in Vincennes statt. Nachdem im vergangenen Jahr Reims der erste Gastgeber dieser “Tour de France der Traber” war, wie dieser Wettbewerb auch gerne und ganz sicher auch nicht zu Unrecht bezeichnet wird, begibt sich der Tross diesmal zum Auftakt ganz nach oben in den franz√∂sischen Norden, um dann in Amiens die diesj√§hrige GNT-Serie zu er√∂ffnen. In der mehr als 130.000 Einwohner z√§hlenden Stadt in der Region Hauts-de-France, die nicht zuletzt dadurch einen mehr oder minder gro√üen Bekanntheitsgrad erfuhr, weil dort der amtierende franz√∂sische Staatspr√§sident Emmanuel Macron vor etwas mehr als 44 Jahren geboren wurde, werden sich am Mittwoch um 14.00 Uhr insgesamt 16 Kandidaten aus zwei B√§ndern auf den Weg machen. Acht Teilnehmer von der Grundmarke, sowie ebenso viele mit einer 25 Meter Zulage aus dem zweiten Band, greifen dann im “Grand National du Trot Paris Turf” (Gruppe III, 90.000 ‚ā¨, 2900 Meter) ins Geschehen ein, wobei sich im Starterfeld auch der eine oder andere Dauergast aus diversen Episoden des Vorjahres wiederfindet. Liebend gern h√§tte man nat√ľrlich Cleangame in diesem Rennen gesehen, zumal er auch urspr√ľnglich tats√§chlich als Starter f√ľr diesen GNT-Auftakt vorgesehen war, dann aber leider wieder zur√ľckgezogen werden musste. Er habe “einige kleinere Koliken bekommen, die sich zum Gl√ľck als nichts wirklich Ernstes herausstellten, aber allein schon aufgrund der erforderlichen medikament√∂sen Behandlung einen Einsatz am Mittwoch nicht zulassen”, wusste Cleangames Trainer Jean-Michel Bazire zu berichten. √Ąrgerlich nat√ľrlich speziell f√ľr den Veranstalter, denn in Amiens h√§tte man den besten Wallach Frankreichs, der bereits sein letztj√§hriges Gastspiel auf dem dortigen Hippodrom siegreich gestalten konnte, gewiss gerne gesehen. So muss und wird man sich unter anderem mit 15 CRACK MONEY (Jean-Francois Senet) tr√∂sten, der im letzten Jahr mit insgesamt elf Teilnahmen einer der Flei√üigsten dieses Wettbewerbs war. Zwei Siege und auch zwei Platzierungen reichten letzten Endes aus, um die meisten Punkte im Laufe des anberaumten Dreivierteljahres von M√§rz bis Dezember zu sammeln und damit zum besten Pferd des GNT 2021 avancieren zu k√∂nnen. Dass der Wallach hier sofort wieder zu √§hnlich gro√üen Heldentaten aufgelegt ist, darf allerdings bezweifelt werden. Zum Einen kommt er erstmals seit einer immerhin knapp zehnw√∂chigen Pause wieder an den Ablauf, des Weiteren tritt er mit Zulage und von dort aus auch noch komplett beschlagen mit allen vier Eisen an. Sogar noch effektiver als Crack Money war im vergangenen Jahr hinsichtlich der Teilnahme 10 DEGANAWIDAH (Julien Travers). Der Wallach brachte das Kunstst√ľck fertig, an tats√§chlich allen 14 GNT-Rennen mit dabei gewesen zu sein, was immerhin auch mit der Finalteilnahme und sogar dem zweiten Platz in der Gesamtwertung belohnt wurde. Nat√ľrlich steht auch der diesj√§hrige Auftakt fest im Terminplan des Neunj√§hrigen, der abgesehen dieses nicht zu leugnenden Treuebonus aber auch dadurch auffiel, dass er vor zw√∂lf Monaten beim letztj√§hrigen GNT-Auftakt nur hauchd√ľnn unterlegen war. Deutlich aktueller, vor allem aber auch st√§rker, sind hingegen die Formen von 12 EIRE D`HELIOS (Mathieu Mottier). Als frische Vincenner Sensationssiegerin wird die Stute gewiss ihren Anhang finden, zumal sie auch rechts herum funktioniert und im letzten Jahr bereits auf der GNT-Etappe in Saint-Malo als Vierte einen mehr als guten Eindruck hinterlie√ü. Ein regelrechter GNT-Spezialist ist sogar 16 ET VOILA DE MUZE (Franck Ouvrie), dem hier trotz Zulage ebenfalls gute M√∂glichkeiten einger√§umt werden d√ľrfen. Der Hengst endete im vorletzten Jahr dieses Wettbewerbs bei f√ľnf, seiner insgesamt sechs Auftritte, auf den Pl√§tzen zwei bis vier und gilt speziell rechts herum als sehr gut einsetzbar, was sicherlich nicht auf alle Teilnehmer in diesem Feld zutrifft. Auch 9 FLAYA KALOUMA (Gabriel Angel Pou Pou) wird in diesem Feld ihre Fans haben, was aber sicher auch v√∂llig nachvollziehbar ist. Die schon seit einiger Zeit in guter Verfassung agierende Stute sticht besonders durch ihre Best√§ndigkeit ins Auge. Bei insgesamt sieben Auftritten im erst vor wenigen Tagen beendeten Pariser Wintermeeting, lief sie sechsmal auf den R√§ngen zwei bis f√ľnf ein. Zudem endete ihr bislang einziges Gastspiel auf dieser Bahn im letzten Herbst siegreich, wobei sie bei diesem Erfolg unter anderem den gewiss nicht schlechten deutschen Breeders Crown-Sieger Officer Stephen klar bezwang. Barfu√ü antretend wird sie bei einigerma√üen passendem Verlauf ihre Chancen suchen und sie m√∂glicherweise auch finden. Von den acht Teilnehmern aus dem ersten Band wird sich auf jeden Fall 8 FARAH DES CAUX (David Thomain) einiges ausrechnen. Die Stute passt mit ihrer Gewinnsumme nahezu perfekt in diese Pr√ľfung hinein, was sich in Verbindung mit einem der besten Fahrer Frankreichs, der sie aus einigen gemeinsamen Auftritten auch schon bestens kennt, zu einem gro√üen Pluspunkt summiert. Auch war Amiens bisher ein gutes Pflaster f√ľr die Siebenj√§hrige; bei bislang zwei Versuchen sprangen ein Sieg, sowie ein dritter Platz heraus. 7 CALIMERO DU THIOLE (Adrien Lamy) kommt erstmals seit seinem letzten Start Ende Dezember unter neuer Regie heraus, was den Wallach zumindest einmal interessant erscheinen l√§sst. Dieser Eindruck verst√§rkt sich dann weiter, wenn man sich seine bisherige Ausbeute auf dem Rechtskurs in Amiens vor Augen f√ľhrt: Bei drei Starts gab es¬† zwei Siege und einen dritten Rang. Viel besser geht`s nat√ľrlich kaum, allerdings darf nat√ľrlich nicht verschwiegen werden, dass diese Formen schon einige Jahre zur√ľck liegen. Dennoch darf man aber getrost davon ausgehen, dass er sich mit der Linienf√ľhrung anfreunden und seine j√ľngst √ľberwiegend schw√§cheren Vorstellungen vielleicht sogar vergessen machen wird. Geht man streng nach der so oft zitierten Papierform, k√∂nnte der Sieger dieses Rennens auch 6 FALCO D`HAVAROCHE (Gabriele Gelormini) hei√üen. Der Sch√ľtzling von Trainer Jean-Michel Baudoin lief in der Zielgeraden des Wintermeetings zu geradezu grandioser Form auf und gewann zwei, seiner letzten drei Rennen. Wie schon zuletzt, bleiben auch diesmal wieder die Eisen weg, womit einer zu erwartenden offensiven Ausrichtung aus ohnehin g√ľnstiger Ausgangslage nichts im Wege stehen wird. Deutlich weniger erfolgreich, um nicht zu sagen entt√§uschend, verlief hingegen das Wintermeeting f√ľr 3 FAVORI DE L`ITON (Eric Raffin), doch wei√ü man schon lange, dass die St√§rken des Wallachs auch rechts herum gut zur Geltung kommen. Zusammen mit Frankreichs Champion Eric Raffin als zus√§tzliche Trumpfkarte im √Ąrmel, kann der Siebenj√§hrige genau dies hier abermals unter Beweis stellen. Mit der gut in Form befindlichen und gleichfalls in starker Hand antretenden 4 DIVINE MONCEAU (Francois Lagadeuc), sowie der erstmals √ľberhaupt auf einem Rechtskurs vor den Sulky gespannten 5 FLAMME VIVE (Franck Nivard) geh√∂ren zwei weitere Pferde zum Kreis der chancenreicheren Teilnehmer f√ľr den diesj√§hrigen Auftakt zum Grand National du Trot, der als Quint√© plus Wette des Tages um 14.00 Uhr gestartet werden soll. Die zweite Etappe wird dann in exakt drei Wochen am 30.M√§rz in Salon-de-Provence stattfinden.

pferdewetten.de РQuinté-Tipp:  8 Farah des Caux Р6 Falco d`Havaroche  Р16 Et Voilà de Muze Р4 Divine Monceau Р12 Eire d`Hélios chancenreicher Außenseiter: 9 Flaya Kalouma