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Der Countdown lÀuft

Ich persönlich kann den Start zur Grasbahnsaison kaum noch abwarten. Noch dreimal schlafen und dann ist es soweit: Der Countdown lĂ€uft! Da kommt es mir gerade recht, dass am morgigen Freitag noch einmal vier PMU-Rennen auf unserer Lieblingsbahn im belgischen Mons sowie Rennen in Fontainbleu und Cheltenham auf der Karte stehen, denn das verkĂŒrzt die Wartezeit auf den Saisonstart in Krefeld ungemein.

NatĂŒrlich habe ich auch wieder ein paar nette Wett-Tipps ausgegraben. Los geht’s!

Im ersten Rennen (Startzeit 11:35 Uhr) rechne ich mit einem deutschen Sieg. In dem Handicap ĂŒber 2100 Meter könnte sich Besitzertrainer Andrea Friebel mit Deebee den Treffer schnappen. Ein echter Pluspunkt ist unsere Mons-Expertin Anna van den Troost, die im Sattel des sechsjĂ€hrigen Wallachs sitzen wird. Mit einem zweiten Platz beim letzten Start in Mons steht Deebee zum Sieg. Der Gegner wird der belgische Hengst Miraz sein, der zuletzt zwar vierter war, allerdings auch auf stĂ€rkere Gegner getroffen ist.

Das zweite Rennen fĂŒhrt abermals ĂŒber schnelle 950 Meter, meine Lieblingsdiszplin in Mons. Blazed hat auf dieser Distanz zweimal gewinnen können. Das Rennen ist Ă€hnlich besetzt, deswegen ist der achtjĂ€hrige Wallach auch mit Aufgewicht das Maß aller Dinge. FĂŒr mich ist er ein absoluter Spezialist fĂŒr diese kurze Distanz und wird nur sehr sehr schwer zu schlagen sein.  

Im dritten Rennen hoffen wir auf den nÀchsten deutschen Sieg. Im Sattelvon Born to be alive wird der belgische Champion Stephen Hellyn sitzen, der ja auch in Deutschland bekannt ist wie ein bunter Hund. Auch der elfjÀhrige Wallach ist nach einem zweiten Platz in Mons im Februar nur schwer zu schlagen.

Da ich nun hoffentlich schon dreimal an der Kasse war, kommt nun das letzte Rennen dran, in dem ich mir eine etwas wahnsinnige Wette erlauben kann. Vive La Danse wird definitiv dreistellig stehen. Der vierjĂ€hrige Wallach ist ein England-Import und hat beim letzten Start direkt gewonnen. Das war allerdings ĂŒber 2100 Meter und nun kommt er auf einer ganz anderen Distanz nĂ€mlich ĂŒber 1500 Meter an den Start. Das könnte natĂŒrlich zu kurz sein. Auch seine Reiterin kenne ich nicht, sie hat das allerdings beim letzten Mal schon ganz gut gemacht. Ich habe mir das Replay extra angeschaut.

Im vierten Rennen in Fontainbleu (Startzeit 1%.20 Uhr) lĂ€uft ĂŒbrigens die frĂŒher in Hannover trainierte Emirates, meine Lieblingsstute. Ich habe mich wirklich in sie verliebt, auch wenn ich sie natĂŒrlich nie reiten konnte. Mir hat sie immer gefallen. Nicht nur vom Aussehen, sondern auch vom Charakter. Schauen wir also mal, ob ich Pferde auch vom Boden aus einschĂ€tzen kann. FĂŒr Trainer Francis-Henri Graffard kommt die Soldier Hollow-Tochter in diesem Rennen fĂŒr dreijĂ€hrige sieglose Stuten ĂŒber 1600 Meter unter Champion Christophe Soumillon an den Start. Das Rennen sieht nicht sonderlich schwer besetzt aus. Trainer Graffard wĂŒrde außerdem niemals Christophe Soumillon draufsetzen, wenn er nicht ein bisschen Mumm auf Emirates hat. Es lohnt sich außerdem vor dem Rennen einen Blick auf den Langzeitmarkt zu werfen, denn die Stute besitzt auch eine Nennung fĂŒr den Preis der Diana. GlĂ€nzt sie bei ihrem Start in Frankreich, wird dieser Kurs sicher fallen. Zurzeit kann man Emirates in der Diana nĂ€mlich noch zu einer Quote von 600:10 wetten.

In Cheltenham wird um 16:30 Uhr der Gold Cup gelaufen. Ein Gruppe I-Rennen ĂŒber mehr als 5000 Meter, das mit 615.000 Pfund dotiert ist. Al Boum Photo ist der Gold Cup-Sieger des Jahres 2020. Er ist mein Tipp, denn mit 110:10 steht er interessant am Toto. Er ist außerdem der Tipp eines Topjockeys vor Ort. Mehr werde ich dazu aber nicht verraten. Es hat sehr viel geregnet in Cheltenham und das wird Protektorat zu Gute kommen. Er kommt in den Farben von One Man an den Start, einer Hindernislegende, der 20 seiner 35 Rennen gewann. Er ist mit einer Quote von 110:10 mein Mumm-Pferd. Meine Meinung.