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Dem Namensgeber wĂŒrdig

(mf) Mit dem Schwarzer Steward-Rennen, genauer gesagt den drei VorlĂ€ufen zum Finale am Ostermontag, beginnt in Hamburg-Bahrenfeld am Sonntag um 14.00 Uhr die „Große Saison“ in Traberdeutschland. Und wer dort startet, sollte ein gewisses Können haben, um dem unvergleichlichen Wallach, an den die PrĂŒfung erinnert, gerecht zu werden. 121 seiner 132 Starts beendete der Publikumsliebling der 1980er-Jahre im Geld, eine Quote von sagenhaften 91,7 Prozent. 58 Mal ging er dabei als Sieger durchs Ziel. Ob einer der 24 Teilnehmer, die sich in diesem Jahr mit dem Titel „Schwarzer Steward-Sieger“ schmĂŒcken wollen, Ă€hnlich erfolgreich werden wird, steht in den Sternen. Eins aber ist gewiss. In der bisherigen Siegerliste finden sich glanzvolle Namen. Hamburgs Bahnrekordler Banks gehört ebenso dazu wie die spĂ€teren Elitestuten Goldy Stardust oder Voyage d’Amour.

Drei VorlÀufe

Wenn 9 von 24 Pferden das Finale erreichen werden, hört sich das leicht an. Ist es aber keineswegs, denn die Besetzung der VorlĂ€ufe ist teilweise brillant. Allein, dass in der 8.000 Euro-Klasse (3. Rennen) vier von sieben Pferden es schon aus mathematischen GrĂŒnden nicht schaffen werden, bereitet dem neutralen Fan beinahe Schmerzen. FĂŒnf der sieben Starter treten als frischer Sieger an, die anderen beiden haben zwar zuletzt nicht gewonnen, dafĂŒr aber insgesamt neun Mal bei 14 Starts. Ob die fĂŒnffasche Seriensiegerin Kovi Stream (Michael Nimczyk) das halbe Dutzend voll macht, ist also alles andere als sicher.

In der 4.000 Euro-Klasse (5. Rennen) spricht alles fĂŒr den Lasbeker Redford (Josef Franzl) – nur der Startplatz in der zweiten Reihe nicht. Der bei beiden Saisonstarts von der Spitze aus locker siegreiche Hengst muss sich angesichts der schlechten Ausgangslage speziell vor Lozano (Robin Bakker) in Acht nehmen.

Die Gewinnreicheren der Nachwuchsklasse, fĂŒr die das Schwarzer Steward-Rennen zur ersten großen Einnahmequelle werden soll, laufen im 7. Rennen bis 12.000 Euro. Leicht fĂ€llt eine Wahl auch hier nicht, sind Hockstedt (Victor Gentz) und Luuk Schermer (Micha Brouwer) doch aktuelle Doppelsieger und schaffte Lindstedt Boko (Michael Nimczyk) sogar einen Hattrick, bevor er im November in Pause ging.

10.000 Euro-V7

NatĂŒrlich gehören alle drei VorlĂ€ufe zur mit 10.000 Euro Garantieauszahlung ausgestatteten V7-Wette. Manch ein Wetter wird froh sein, dass die anderen vier Rennen auf dem Papier nicht ganz so schwer wirken, ein V7-Erfolg also auch mit ĂŒberschaubarem Budget möglich sein könnte. Als Bankpferde kĂ€men Cardolan Byd (Gert Jan de Vries/V7-1), Emmy Lou CG (Emma Stolle/V7-3) oder Royenne (Josef Franzl/V7-5) in Betracht, im abschließenden V7-Rennen wĂ€re der Zweierweg Happy Jack (Jan Thijs de Jong) und Heros du Grippon (Mario van Dooyeweerd) keine schlechte Basis.

pferdewetten.de-Sieger des Tages: 608 Royenne, schlug auf der Derbybahn zweimal bewÀhrte Gegner und kann noch viel mehr.

pferdewetten.de-Platzpferd des Tages: 202 Tassilo, ist mitunter schwer zu regulieren, doch wenn er in Front kommen sollte, kann er interessant werden.

pferdewetten.de-Außenseiter des Tages: 503 Cash Express, lieferte ein unauffĂ€lliges JahresdebĂŒt ab, aber wer genau hinsah, erkannte starke letzte 500 Meter.