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Mittwoch: Dritte Etappe zum GNT in Reims als Quinté

(dip) Die im Nordosten Frankreichs, etwa 130 Kilometer von Paris gelegene Stadt Reims ist am Mittwoch Gastgeber der bereits dritten GNT-Etappe in diesem Jahr. Wie schon bei den ersten beiden Editionen, er√∂ffnen auch diesmal die insgesamt 16 Kandidaten die Nachmittagskarte der um 13.50 Uhr beginnenden Veranstaltung zum “Grand National du Trot Paris Turf” (Gruppe III, 90.000 ‚ā¨, 2550 Meter), die erneut mit der franz√∂sischen Gro√üwette Quint√© plus gekoppelt ist. Bei entsprechend korrekter Vorhersage der ersten f√ľnf Pl√§tze k√∂nnen in dieser Wettart mitunter exorbitant hohe Renditen winken. Wie bei vielen anderen Wetten h√§ngt nat√ľrlich auch hier die H√∂he der Quote davon ab, ob – und wenn ja, wieviele Au√üenseiter sich in der K√∂nigswette platzieren k√∂nnen. Bei den ersten beiden Etappen gab es davon in der Quint√© jeweils einen √ľberproportional hohen Anteil, was sich dann auch in den Quoten dementsprechend drastisch niederschlug. Waren es beim Tour-Auftakt in Amiens immerhin schon zwei am Wettmarkt str√§flich vernachl√§ssigte Pferde, die mit Eventualquoten von 67:1 als Zweiter, bzw. 66:1 als Vierter f√ľr eine Monsterquote von fast einer Viertelmillion (240.446,4 : 1) in der korrekt vorhergesagten F√ľnferwette sorgten, war sie drei Wochen sp√§ter in Salon-de-Provence gar von keinem Wetter dieser Welt richtig prophezeit worden. Dies hatte zur Folge, dass bereits eine beliebige Reihenfolge der ersten f√ľnf Pferde eine f√ľnfstellige Auszahlungsquote ergab und man dar√ľber hinaus auch noch bei vier Richtigen “gutes Geld” zur√ľck bekam. Selbst drei korrekt vorhergesagte Pferde auf den ersten f√ľnf R√§ngen bedeuteten einen im Verh√§ltnis sogar noch hohen Trostpreis, womit ein weiterer positiver Aspekt dieser Wette aufgezeigt wird. Denn bei keiner anderen Wette gewinnt man Geld, wenn man im Prinzip mit der Prognose, teilweise sogar v√∂llig, danebenlag.

Stutenpower mit Zulage

Dass es auch am Mittwoch wieder √§hnlich spektakul√§re und lukrative Quoten auf dem Hippodrome de la Champagne geben wird, kann nat√ľrlich im Vorfeld nicht garantiert werden. Festzuhalten bleibt allerdings, dass sich in dieser Pr√ľfung aufgrund ihrer Ausgeglichenheit ein gewisses √úberraschungspotenzial verbirgt, womit sich der Trend der ersten beiden GNT-L√§ufe tats√§chlich fortsetzen k√∂nnte. In Abwesenheit der bisherigen beiden Sieger, aber auch durch das diesmal komplette Fehlen eines dritten Bandes, ergibt sich eine relativ g√ľnstige Konstellation f√ľr zumindest zwei, der insgesamt vier Teilnehmer aus dem Zulagenband. 16 FREYJA DU PONT (Nicolas Bazire) verl√§sst in der Regel nur ganz selten die Pariser Zentrale in Vincennes, doch ein solch relativ g√ľnstig ausschauendes Engagement soll die Siebenj√§hrige nicht auslassen. Die bereits vierj√§hrig auf Gruppe II-Ebene zum Zuge gekommene Stute kam im Finale der letztj√§hrigen GNT-Tour in Vincennes in der Hand ihres auch diesmal wieder hinter ihr sitzenden Fahrers auf einen exzellenten dritten Platz ein, was als Referenz f√ľr diese Aufgabe ausreicht. Direkt neben ihr wird 14 EIRE D`HELIOS (Francois Lagadeuc) ins Rennen gehen, die es mit einer einfachen Zulage ebenfalls verh√§ltnism√§√üig gut erwischt hat. In der Hand eines immer mehr in den Vordergrund dr√§ngenden und seit geraumer Zeit auch von den franz√∂sischen Top-Adressen immer √∂fter gebuchten Fahrers, der mit der Stute Ende Februar bereits in Vincennes zur nicht allt√§glichen Siegquote von 82:1 gewann, wird auch sie ihre Chancen suchen und vielleicht sogar finden. Trainer Franck Harel, der schon seit l√§ngerer Zeit gro√üe St√ľcke auf sie h√§lt, war unter der Woche jedenfalls dementsprechend optimistisch eingestellt: “Ich hoffe trotz Zulage erneut auf einen Platz auf dem Treppchen”, so der Trainer,¬† wobei er das “erneut” auf die erste Etappe in Amiens bezog. Dort belegte Eire d`H√©lios nach einem keineswegs einfachen Verlauf einen guten dritten Platz. Im Falle eines Sieges w√ľrde der Harel-Stute √ľbrigens die F√ľhrung im Gesamtklassement winken, was sicher ein zus√§tzlicher Anreiz f√ľr sie, bzw. ihr Team sein wird.

Viele Möglichkeiten im ersten Band

Von den Pferden, die von der Grundmarke ins Rennen gehen, w√§re 11 EL SANTO HAUFOR (Charles Julien Bigeon) einiges, vielleicht sogar alles zuzutrauen, sofern der Wallach seine chronische Rechtskursschw√§che endlich ablegen kann. Wirft man einen Blick in seine bisherige Bilanz, findet man von insgesamt 53 Starts ganze 4 Auftritte auf Bahnen, wo rechts herum getrabt wird. Auf vier verschiedenen Pisten kam dabei auf ebenso vielen unterschiedlichen Distanzen bislang nichts Brauchbares heraus. Trotz seiner √ľberwiegend guten Auftritte im Rahmen des Pariser Wintermeetings bleibt der Wallach auf dem exakt 1156 Meter langen Rechtskurs in Reims ein Fall f√ľr die Freunde von etwas riskanten und spekulativen Wetten; andererseits endet (fast) jede Serie irgendwann einmal. √Ąhnlich gute Bedingungen wie El Santo Haufor findet 9 CALIMERO DU THIOLE (Adrien Lamy) vor. Auch er passt mit seiner Gewinnsumme gl√§nzend in diese Pr√ľfung hinein und bringt als Empfehlung einen vierten Platz vom Etappenauftakt in Amiens mit, als er knapp vor dem seinerzeit von Eric Raffin gefahrenen 7 FAVORI DE L`ITON (Tristan de Genouillac) blieb. Sein anschlie√üendes Engagement in Lisieux verpatzte Calim√©ro du Thiole allerdings gleich am Start. Dort lieferten 8 EDY DU POMMEREUX (Mathieu Mottier) als Zweiter, sowie 1 GIROLAMO (Antoine Lh√©r√©t√©) als Vierter starke Vorstellungen ab, die sie zumindest f√ľr die Quint√© interessant erscheinen lassen. 6 FLOWER BY MAGALOU (Yoann Lebourgeouis) gewann im vergangenen Jahr mehr als 100.000 Euro, was allein schon f√ľr die Stute spricht. In der Hand eines fast immer offensiv zu Werke gehenden Fahrers, der sich erst vor einer Woche in Angers ein Gruppe III-Rennen sichern konnte, wird die Siebenj√§hrige ebenso ihren Anhang finden, wie 4 FRAGONARD DELO (Franck Nivard), mit dem sie noch eine alte Rechnung aus dem Monat Dezember zu begleichen hat, als sich Flower by Magalou an dem Wallach die Z√§hne ausbiss. Auch dem extrem best√§ndigen und diesmal in starker Hand antretenden 5 FELIX DU BOURG (Gabriele Gelormini), sowie dem zuletzt erst sp√§t nachlassenden und nun auf immerhin 450 Meter k√ľrzerer Distanz deutlich besser aufgehobenen 3 DAY DE BELLOUET (Paul Ploquin) darf einiges zuzutrauen sein, was nicht minder f√ľr den j√ľngst in Caen √ľberzeugend zum Zuge gekommenen 2 FRENCH MAN (Julien Dubois) gilt. Der Hengst gilt als absoluter Rechtskurs-Spezialist und verf√ľgt √ľber einiges an K√∂nnen. Alles in allem also eine recht offene dritte Etappe mit vielen M√∂glichkeiten f√ľr die F√ľnferwette. Und wer wei√ü, vielleicht erleben wir ja auch diesmal wieder rekordverd√§chtige Quoten?
pferdewetten.de-Quinté РTipp:  14 Eire d`Hélios Р2 French Man Р16 Freyja du Pont Р8 Edy du Pommereux Р6 Flower by Magalou 

chancenreicher Außenseiter: 3 Day de Bellouet