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Klassiker in neuem Gewand

(mf) FĂŒr Amateure ist das Mariendorfer Fritz-Brandt-Rennen der erste große Saisonhöhepunkt. Und wer die TraditionsprĂŒfung als „Klassiker“ bezeichnet, liegt sicher nicht falsch. Doch das Klassische ist vorbei, wenn es am Karfreitag zur lang ersehnten Neuauflage nach Corona kommt. 2020 fand das Fritz Brandt-Rennen in der Anfangsphase der Pandemie gar nicht statt, weil es damals ĂŒberhaupt keine Rennveranstaltungen gab, im Vorjahr waren die Amateure nach Verwaltungsanordnung noch nicht wieder starberechtigt. So ging Thomas Reber in die Geschichte ein, als er im Sulky von One Penny Black (Foto) der erste und wahrscheinlich auch einzige Profi aller Zeiten war, der den Amateur-Klassiker gewinnen konnte. Nun sind wieder die Hobbyfahrer am Start, dennoch wird alles anders. Manche finden es sinnvoll, andere halten den Bruch mit der Tradition fĂŒr eine Katastrophe.

Doppeltes Fritz Brandt-Rennen

Einst als Vorlaufrennen mit BĂ€nderstart-Finale konzipiert, das manchen spektakulĂ€ren Rennverlauf und Sieger produzierte, werden die Karten jetzt neu gemischt. Weil in letzter Zeit nicht mehr wie frĂŒher weit mehr als 30 Pferde in z.B. vier VorlĂ€ufen starteten, sondern wie etwa 2018 nur noch 18 in zwei, drohten diese zu Langweilern zu werden. Das neue Konzept lautet deshalb: Zweimal Fritz Brandt-Rennen, und es scheint aufzugehen. Am Karfreitag starten elf Traber in der Klasse bis 12.500 Euro und sogar zwölf in der Klasse bis 30.000 Euro. Beide LĂ€ufe sind exzellent besetzt und mit Formpferden gespickt. Hinzu kommt, dass der Autostart erfahrungsgemĂ€ĂŸ besser ablĂ€uft als so mancher aus den BĂ€ndern in der Vergangenheit. Im Fritz Brandt-Rennen I könnte das Bayern-Österreich-Duo Tyron Hill/Thomas Royer dominieren, da die Hauptgegner aus zweiter Reihe losmĂŒssen, wĂ€hrend im zweiten Durchgang die Berliner Hoffnung Karel G Greenwood (Emma Stolle) leicht favorisiert sein wird, aber ebenfalls auf bĂ€renstarke Opposition trifft.

V7+ mit Elite-Trabern

Im Rahmen der in Berlin exklusiv gespielten V7+ – Wette (5.-11. Rennen) gibt es nicht nur die gewohnte Garantie von 10.000 Euro sowie u.a. die beiden kniffligen Fritz Brandt-HĂŒrden zu nehmen, sondern auch großen Profisport. In einem Lauf der Gold-Serie treffen nicht weniger als vier der aktuell besten deutschen Traber aufeinander. Der wiedererstarkte ehemalige Top-DreijĂ€hrige Keytothehill (Thomas Panschow) muss seinen grandiosen Comeback-Erfolg nun gegen Startrakete Halva von Haithabu (Thorsten Tietz) sowie den beim JahresdebĂŒt erfolgreichen Azimut (Josef Franzl) und den seinen Saisoneinstand gebenden Norton Commander (Michael Nimczyk) bestĂ€tigen. Mehr Klasse in einem Rennen geht kaum.

pferdewetten.de-Sieger des Tages: 901 Iron Polly, ging beim siegreichen JahresdebĂŒt so stark, dass ihn auch hier kaum jemand stoppen kann.

pferdewetten.de-Platzpferd des Tages: 808 Quandor, der DauerlÀufer kann es trotz des miserablen Startplatzes zum elften Mal in Folge in die Wette schaffen.

pferdewetten.de-Außenseiter des Tages: 406 Raw Data, steigerte sich nach der RĂŒckkehr aus Schweden kontinuierlich und traf mintunter sogar stĂ€rkere Gegner.