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Dienstag in Vincennes: Kleines, aber feines Gruppe III-Monté als top act

(dip) Die wichtigste PrĂŒfung der Dienstagskarte in Vincennes findet unter dem Sattel statt. Im als 3.Rennen gelaufenen “Prix CornĂ©lia” (Gruppe III, 90.000 €, 2850 Meter) messen sich acht Konkurrenten miteinander, die in ihrer Spezialdisziplin seit langem erprobt und bestens bewĂ€hrt sind. Wohl mit einer klaren Tendenz, allerdings ohne einen eindeutigen Vorabfavoriten ausgestattet, wird dieses Trabreiten um 17.37 Uhr auf der großen Bahn in Vincennes gestartet.

Familienduell

Zwei mögliche SieganwĂ€rter verbergen sich dabei hinter 1 GEORGICA GEDE (Mathieu Mottier) und 4 EDITION GEMA (Gaelle Godard), die beide nicht nur ausreichend gute Formen zur Lösung dieser Aufgabe mitbringen, sondern, bedingt durch ihre jeweiligen Trainer, auch einen familiĂ€ren Wettstreit miteinander ausfechten. Sowohl Georgica GĂ©dĂ©s Coach Alexandre Pillon, als auch der Vorbereiter von Edition GĂ©ma, Marc Sassier, entstammen der großen französischen Traberfamilie Dreux und sind Cousins. Etwas besser dĂŒrfte in diesem familieninternen Duell allem Anschein nach Alexandre Pillon aufgestellt sein, denn mit dem amtierenden Champion im Sattel konnte seine Georgica GĂ©dĂ© ein schlichtweg ĂŒberragendes Wintermeeting verbuchen, das mit einer nur knappen Niederlage im mit Gruppe I-Status ausgestatteten Prix de Centaures sein Highlight fand. Die mit sechs Jahren zugleich jĂŒngste Teilnehmerin im gesamten Feld ist das sprichwörtliche Muster an BestĂ€ndigkeit und zĂ€hlt hier fraglos zum Kreis der Top-Favoriten auf den Sieg. FĂŒr Edition GĂ©ma, die sich erst vor zehn Tagen mit einem zweiten Platz auf Gruppe II-Parkett in den Vordergrund drĂ€ngte und bei dieser Gelegenheit ihrer jungen Reiterin zum bisherigen sportlichen Höhepunkt ihrer Karriere verhalf, geht es vornehmlich darum, den schon seit Wochen vorhandenen flow fortzusetzen. Im Gegensatz zu Georgica GĂ©dĂ©, die bereits im Februar ein Gruppe III-Rennen fĂŒr sich entscheiden konnte, wartet die völlig unkompliziert zu reitende Sassier-Stute bislang noch auf einen vollen Erfolg auf diesem Niveau, doch ist sie seit einer gefĂŒhlten Ewigkeit nahezu immer platziert. Der erwĂ€hnte Ehrenplatz im Pariser Halbklassiker war eine, der bislang stĂ€rksten Leistungen “ever”, so dass bei einer Ă€hnlich guten Vorstellung selbst ein Sieg der Stute nicht auszuschließen ist.

Mögliche Spielverderber

Abseits der beiden Stuten finden sich in dieser PrĂŒfung zumindest noch drei weitere Kandidaten wieder, die auf einem Podiumsplatz keine Überraschung wĂ€ren. Allen voran gilt dies fĂŒr 5 DIMO D`OCCAGNES (Paul Ploquin), der sein letztes Rennen Ende Februar bestritt und auch gewann. Dabei bezwang der vom spanischen Trainer Antonio Ripoll Rigo vorbereitete Wallach nicht weniger als drei, seiner auch diesmal wieder anwesenden Gegner, womit er sich selbstverstĂ€ndlich einige Chancen ausrechnen darf. Mit 7 EGAO JENILOU (Eric Raffin), der bereits ein Dutzend MontĂ©-Siege feiern konnte, sowie dem bereits zehnjĂ€hrigen 8 CARIOCA DE LOU (Alexandre Abrivard), der sich nach einigen erfolglosen Versuchen vor dem Sulky nun wieder seiner Spezialdisziplin widmet und vor zwölf Monaten in diesem Prix CornĂ©lia Dritter wurde, stehen zwei weitere ernst zu nehmende Kontrahenten parat, die eine mögliche SchwĂ€che der Gemeinten gewiss ausnutzen wĂŒrden.
pferdewetten.de-Tipp: 1 Georgica GĂ©dĂ© – 5 Dimo d`Occagnes – 4 Edition GĂ©ma 

chancenreicher Außenseiter: 8 Carioca de Lou