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Vincennes am Mittwoch: Zwei Gruppe-Rennen zu ungewohntem Termin 

(dip) An einem fĂŒr Vincennes eher ungewöhnlichen Termin, stehen am kommenden Mittwoch zwei interessant besetzte Gruppe III-Rennen auf der Nachmittagskarte an. Nachdem in den letzten Wochen vermehrt die jĂŒngeren Pferde mit attraktiven Verdienstmöglichkeiten in die Pariser Zentrale gelockt wurden, sind im Sinne der Gleichberechtigung diesmal die etwas Ă€lteren Vierbeiner gefragt. Sowohl fĂŒr die FĂŒnf – und SechsjĂ€hrigen, als auch fĂŒr die noch etwas betagtere Garnitur, geht es in zwei gewinnsummenbeschrĂ€nkten Aufgaben um lukrative Börsen. 

Quinté zum Auftakt
Den Auftakt machen gleich zu Beginn der insgesamt neun Rennen starken Veranstaltung, die sieben – bis zehnjĂ€hrigen Pferde im “Prix du Gatinais” (Gruppe III, 90.000 €, 2850 Meter). Dadurch, dass die PrĂŒfung als “course europĂ©enne” ausgeschrieben wurde und somit auch Nicht-Franzosen die TĂŒr zu diesem Rennen geöffnet wird, fanden sich letzten Endes immerhin dreizehn erfahrene Recken in der finalen Starterliste wieder, so dass die fĂŒr 13.50 Uhr terminierte QuintĂ© des Tages nicht gefĂ€hrdet war. Mit dem Schweden 1 TJACKO ZAZ (Nicolas Bazire), sowie dem italienischen Hengst 7 VICTOR FERM (Christophe Martens) wagen sich zwar lediglich zwei auslĂ€ndische Vertreter von Trainer Jean-Michel Bazire in den Kampf gegen die einheimische Streitmacht, doch speziell bei Victor Ferm scheint ein Platz in den Top-Five alles andere als utopisch zu sein. Der Italiener ist in solchen Aufgaben bestens bewĂ€hrt und hat auch mit dem langen Weg keinerlei Probleme. Favorit dieses Rennens könnte allerdings 9 DIABLO DE CAPONET (Alexandre Abrivard) werden, der sich erst seit einem halben Jahr unter der Obhut von Trainer Laurent-Claude Abrivard befindet und seitdem bei zehn Starts niemals schlechter als Vierter war. Der NeunjĂ€hrige tritt zudem als aktueller Doppelsieger an und bezwang zuletzt sowohl 5 EPSOM D`HERFRAIE (Eric Raffin), als auch 8 CRACK MONEY (CĂ©dric Terry) und 4 ECHO DE CHANLECY (Tony le Beller) relativ problemlos. Ähnlich stark ist die momentane Verfassung von 3 FINE COLLINE (Matthieu Abrivard), die in der QuintĂ© vor elf Tagen mit fantastischem Speed am Ende zwar nicht mehr ganz hinkam, als knapp geschlagene Zweite aber keinen Deut schlechter gefiel, als der Sieger. Gemeinsam mit einer fehlerfreien 13 DÉCOLORATION (Gabriele Gelormini), sowie 11 DIABLO DU NOYER (David Thomain) könnten die fĂŒnf Richtigen vielleicht schon gefunden worden sein.

pferdewetten.de-QuintĂ© – Tipp: 9 Diablo de Caponet – 3 Fine Colline – 5 Epsom d`Herfraie – 13 DĂ©coloration – 7 Victor Ferm  chancenreicher Außenseiter: 8 Crack Money

Erneut Goéland d`Haufor?
Das zweite Highlight des Tages ist dann um 16.10 Uhr der “Prix du Perreux” (Gruppe III, 90.000 €, 2700 Meter). In diesem sowohl quantitativ, als auch hinsichtlich der QualitĂ€t erfreulich stark besetzten Feld, könnte es vielleicht fĂŒr den von Christian Bigeon (Foto) trainierten 16 GOELAND D`HAUFOR (Charles Julien Bigeon) zum zweiten Gruppe III-Treffer innerhalb weniger Wochen reichen. Der schon seit lĂ€ngerer Zeit in guter Form agierende Wallach löste Ende Februar eine Ă€hnliche Aufgabe in guter Manier und wird auf seiner bevorzugten Distanz sicher gut prĂ€pariert an den Ablauf kommen. Einer der Hauptkonkurrenten des Wallachs wird 13 HADÈS DE VANDEL (Robin Bakker) sein, der freilich eine mehrmonatige Startpause beendet. Der vom niederlĂ€ndischen Erfolgstrainer Paul Hagoort vorbereitete GanymĂšde-Sohn muss sich hier vom Potenzial her vor Niemandem verstecken und darf bei seinem Comeback zudem auf die glĂ€nzende Stallform bauen, die das kongeniale Team Hagoort/Bakker erst noch am vergangenen Sonntag nachdrĂŒcklich unter Beweis stellte, als sich das Duo zusammen mit dem deutschen Derbysieger von 2018 Mister F Daag im “Copenhagen-Cup” ein Gruppe I-Rennen schnappen konnte. Mit dem jĂŒngst in einer deutlich schwierigeren Aufgabe chancenlosen 11 HARIBO DU LOISIR (Alexandre Abrivard), sowie dem am vergangenen Samstag im “Ducs de Normandie” ĂŒberfordert gewesenen 6 HIDALGO DE NOÉS (Gabriele Gelormini)  kommen zwei Teilnehmer an den Ablauf, die sich nun wieder in ihrer gewohnten Kategorie bewegen und ungeachtet der schlechten Papierform zumindest mitmischen können. Auch die beiden “Bazires” 9 ARMOUR AS (Nicolas Bazire) und 14 HUWAGA (Romain Congard) werden ihren Wettanhang finden und sind nicht völlig aus der Welt.

pferdewetten.de-Tipp: 16 GoĂ©land d`Haufor – 13 HadĂšs de Vandel – 11 Haribo du Loisir  chancenreicher Außenseiter: 9 Armour As