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Traber-Derby: Die acht VorlÀufe stehen

(mf) Mit Spannung wurde die Starterangabe fĂŒr die beiden Traberderbys in Mariendorf erwartet, deren VorlĂ€ufe am 6. (Stuten) und 7. August (Hengste und Wallache) stattfinden. Es wurden jeweils vier, was bei einigen Besitzern und Trainern Kritik auslöste. Grund dafĂŒr ist die Gesamtzahl der genannten Pferde und damit verbunden die quantitative Besetzung der VorlĂ€ufe. 30 Stuten, ergeben je zwei VorlĂ€ufe mit sieben bzw. acht Pferden, was störungsfreie VerlĂ€ufe vermuten lĂ€sst, so dass die Gemeinten alle Chancen haben, auch das Finale zu erreichen. Bei 37 als Starter angegebenen Pferden fĂŒr das „große“ Derby wĂ€re eine Ă€hnliche Vorgehensweise möglich gewesen (3×7 plus 2×8), doch entschied sich der Veranstalter fĂŒr ebenfalls vier VorlĂ€ufe. Die sind mit neun bzw. zehn Pferden nicht nur prinzipiell stĂ€rker besetzt, sondern fĂŒnf Kandidaten haben auch noch den Nachteil der zweiten Startreihe.

Favoriten, Außenseiter und Wahnsinns-SchnĂ€ppchen

Der pferdewetten.de-Wettmarkt blieb vom Ergebnis der Auslosung weitgehend unbeeindruckt. Bei den Stuten trĂ€gt weiterhin Riet Hazelaar, die sich im Vorjahr noch mit beachtlichem Erfolg gegen die Hengste verteidigt hatte, bei 2:1 die klare Favoritenrolle, wĂ€hrend die ĂŒberraschenderweise nicht zu den gesetzten Pferden gehörende Titelverteidigerin Lumumba geringfĂŒgig anzog und nun bei 3,5:1 notiert. Zum engeren Kreis zĂ€hlen dann nur noch Sunset boulevard (6:1) und ALL IN LOVE (6,5:1), wĂ€hrend zum ersten schwedischen Farbtupfer Precious Thing (15:1) schon eine LĂŒcke klafft. Die neben Riet Hazelaar und Sunset boulelvard gesetzten Luna Scott (25:1) und Gri My Dream (50:1) sind dagegen zu fĂŒrstlichen Kursen zu haben.

Bei den Hengsten ist Usain Lobell (Foto) nach dem ĂŒberragenden Buddenbrock-Erfolg unverĂ€ndert das Maß aller Dinge und steht im pferdewetten.de-Langzeitmarkt bei doppeltem Geld. Die beiden Berliner Fahrer-Hoffnungen Days of Thunder (6,5:1) und Don Trixton (8,5:1) trennt nicht viel, wĂ€hrend das vierte gesetzte Pferd Cash Winner (12:1) derzeit noch hinter Grand Ready Cash (8,5:1) notiert. Anders als bei den Stuten gibt es aber eine Vielzahl attraktiv angebotener Geheimtipps, zu denen etwa der fast tĂ€glich UnterstĂŒtzung erfahrende Bayer Teatox (15:1) der westdeutsche Jimmy Ferro BR (20:1) oder der durch die Klassen marschierende Berliner Hockstedt gehören. Quasi â€žĂŒber Nacht“ haben sich nach langen Pausen Mitte Juli mit Platzierungen in Wolvega zwei niederlĂ€ndische Vorjahres-Protagonisten zurĂŒckgemeldet: Rob the Bank (20:1) und der mit Jos Verbeeck in den Vorlauf gehende, aber bei 100:1 möglicherweise restlos unterschĂ€tzte Global Ufo.