Was ist das für ein Wahnsinnsprogramm, auf das sich Galoppsportfans am Montag freuen können. Mit München, Hannover und Leipzig finden Rennen an drei Orten gleichzeitig statt. Das heißt, es gibt alle zehn Minuten eine Wett-Chance. Eine echte Kampfansage.
Natürlich werde ich in Hannover vor Ort sein und auf dieses Heimspiel mit Hannover 96 freue ich mich schon riesig, sogar der Sportsender Sky wird vor Ort sein. Sensationell ist aber auch, dass pferdewetten.de den Pferdepfleger mit einer Prämie von 100 Euro belohnt, dessen Pferd am besten präsentiert wird. Als Jurymitglied freue ich mich sehr, die Arbeit aller Aktiven im Rennsport so honorieren zu können, die nicht ständig im Mittelpunkt stehen.
Bevor es mit den Tipps für die neun Rennen auf der Neuen Bult losgeht, möchte ich aber ein paar Pferde aus München und Leipzig hervorheben, die ihr nicht vergessen solltet zu wetten.
Der Tag beginnt in München um 13:15 Uhr mit acht Rennen. Direkt zum Auftakt, in einer Prüfung für Dreijährige über 1400 Meter sattelt Peter Schiergen Leon Playa für Rene Piechulek. Auch wenn die Quote klein ausfallen wird, will ich unbedingt dabei sein.
Bei den Youngstern wird es über 2000 Meter wieder richtig spannend, denn ihr wisst, dass ich diese Rennen im Hinblick auf die Klassiker am meisten beobachte. Eddie Pedroza steigt in den Sattel von Aslan, der von Markus Klug trainiert wird und der bombig gezogen ist. Mit der Kondition aus Hoppegarten könnte er auch Lucanas schlagen.
Das Bavarian Classic können wir als wichtigste Derby-Vorprüfung natürlich nicht auslassen. Das Gruppe III-Rennen für Dreijährige führt über 2000 Meter und hat schon den ein oder anderen Derbysieger hervorgebracht. Ich habe allerdings beide Rennen nicht gewonnen. Ich gehe mit Magic Marcels Skylo, der ein Halbbruder von Scalo ist und der gerade in Köln gewonnen hat. Der Gegner könnte Fantastic Moon sein.
Damit geht es ab nach Leipzig, wo es um 13:50 Uhr mit dem ersten Rennen losgeht. Interessant ist das D-Rennen über 1300 Meter, in dem ich denke, dass alles andere als ein Sieg von Henk Grewes Zariza eine Sensation wäre.
Falls Senan MacRedmon in Berlin noch nicht zu seinem ersten Sieg gekommen ist, klappt es auf jeden Fall im Ausgleich III über 1000 Meter. Dann sitzt mein Patenkind nämlich auf Cheval Blanc, der auf Listebene zuletzt eine ansprechende Leistung gezeigt hat.
Nun aber ab nach Hannover, denn die Bult wartet mit neun Rennen und wir starten direkt mit einer Youngster-Prüfung über die Meile. Der Priester Andrasch Starke sitzt auf Empathie, die Markus Klug für das Gestüt Röttgen trainiert. In dieser Gesellschaft sollte sie gut genug sein.
Auch im zweiten D-Rennen des Tages über 2200 Meter kommen Dreijährige an den Start. Ich denke, hier gibt es den zweiten Treffer für den Priester und Markus Klug, denn Daytona Sea ist nicht nur gezogen wie ein richtiges Rennpferd, sie besitzt auch noch eine Nennung für den Preis der Diana.
Der Große Preis von Hannover 96 auf Listenebene über 2000 Meter ist das erste Highlight des Tages. Ich gehe davon aus, dass Henri-Alex Pantall nicht umsonst ein Pferd nach Deutschland schicken wird und die Formen von Greym lesen sich ordentlich.
Der Große Preis von ROSSMANN wird ebenfalls auf Listenebene ausgetragen. In diesem Rennen über die Meile sattelt Henri-Alex Pantall Cantilena, die auch gekommen ist, um zu siegen. Die Gegnerin sollte Andreas Wöhlers Yummylicious sein, die in Hoppegarten die Godolphin-Armee fast bezwingen konnte.
Zum Abschluss nehme ich im letzten Rennen, einem Ausgleich IV über 2200 Meter, noch Wildpfad mit, der uns letztes Jahr schon ein paar Siege geschenkt hat. Der Hengst aus der berühmten Ravensberger W-Linie hat zudem den Priester im Sattel.
Das war es vom Großkampftag. Bis dahin wünsche ich euch „Hals und Bein“. Meine Meinung.





