Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

The show must go on

Wer in Hannover noch bis in die Nacht gefeiert hat, konnte ausschlafen, denn in Düsseldorf geht es mit dem ersten Rennen erst um 13:00 Uhr weiter. The show must go on und so freuen wir uns auf acht spannende Rennen und viele Wettchancen auf dem Düsseldorfer Grafenberg.

Wir beginnen in einem E-Rennen auf der Distanz von 1700 Metern. Meiner Meinung nach wäre alles andere als ein Sieg von Panthaniel eine Sensation. Der Wallach aus dem Stall von Hans-Albert Blume schrammte schon mehrfach am ersten Treffer vorbei und sollte nun endlich dieser Klasse entkommen können.

Als nächstes sind die Dreijährigen über 1500 Meter an der Reihe. Ich gehe mit den Farben des Derbysiegers, denn Dhangadhi hat noch nichts falsch gemacht und der zweite Platz aus Magdeburg zu Levanto war anständig. Das Team Schiergen/Vogt bringt hier außerdem ein Pferd an den Start, das mit Dishina eine rechte Schwester hat, die immerhin 92,5 Kilo konnte.

Auch das dritte Rennen richtet sich an den Derbyjahrgang und über die Distanz von 2100 Metern kommen wir der Sache schon näher. Da sich die Prüfung ausschließlich an Stuten richtet, könnten wir hier schon die künftige Diana-Siegerin bei einer ihrer Generalproben sehen. Erneut bin ich befangen, denn bei Seronera handelt es sich um eine Halbschwester von Salomina. Sie war nicht nur in Japan erfolgreich, sondern siegte 2012 auch selbst im Stutenderby.

Im Ausgleich IV über 1700 Meter bin ich ebenso voreingenommen, denn Maxim Pecheur reitet Ice Age, den seine Frau Lena Maria Pecheur trainiert. Der Wallach absolviert sein erstes Rennen für seine neuen Interessen und ich könnte mir vorstellen, dass er sich gleich gut präsentiert. Es ist nämlich nicht nur der erste Auftritt von Ice Age seit seinem Trainerwechsel, (und ihr wisst, dass ich Trainerwechsel liebe) Lena Maria Pecheur sattelt zudem ihren ersten Starter, seit sie den Namen ihres Mannes angenommen hat. Fingers crossed.

Der Henkel-Stutenpreis ist das Hauptereignis des Tages, denn bei diesem Listenrennen über 1600 Meter handelt es sich eigentlich um einen Test für die 1000 Guineas. Habana hat mich bei allen Starts in Deutschland überzeugt. In Longchamp konnte sie zwar nicht vorne mitmischen, aber mithalten und hat sich gut verkauft. Diese Form könnte eigentlich reichen, um hier zu gewinnen. Ich gehe All in, denn auch dem Langzeitmarkt gibt es Habana noch zu einem Kurs von 30:10 für einen Sieg in den 1000 Guineas, das könnte am Samstagabend schon anders aussehen.

Lathraea ist aufgrund der guten Formen in Frankreich im Winter und ihres leichten Sieges in Köln die logische Favoritin im Ausgleich III über 2200 Meter. Eigentlich möchte ich es immer vermeiden, mit einem klaren Favoriten zu gehen, hier kann ich aber nicht anders.

Auch im Ausgleich II über 2100 Meter stimmt meine Meinung mit der der Sport-Welt überein, denn ich denke, dass Yasmin Almenräders Sovereign State zum Sieg steht. Die letzte Form ist einwandfrei und die Gewichte haben sich noch einmal zu Gunsten des Wallachs verschoben.

Als Rausschmeißer bekommen wir ein Amateurrennen über 2200 Meter zu sehen. Ich denke, dass New Light nach ihrem Sieg in Mülheim gleich noch einmal nachlegen könnte. Außerdem habe ich mit ihrer Mutter Napata im Jahr 2008 in Cluny gewonnen. Meine Meinung.