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Deutschland sucht den Superstar

Der Renntag in Mannheim liegt ohne Zwischenfälle hinter uns und so können wir uns ganz in Ruhe mit den zehn Rennen auf dem Düsseldorfer Grafenberg befassen, die ab 11:05 Uhr starten. Mit den 1000 Guineas steht das nächste klassische Highlight bevor und außerdem geht die V7-Wette in die nächste Runde. Uns steht also ein sensationeller Galoppsportsonntag bevor.

Bevor wir im Deutschland losgehen, werfen wir aber noch einen Blick auf das französische Derby, das um 16:05 Uhr in Chantilly gestartet wird. In dem Gruppe I-Rennen über 2100 Meter geht es immerhin um 1,5 Millionen Euro und die Suche nach dem nächsten europäischen Superstar. Wie ihr wisst, setze ich in den klassischen Rennen in Frankreich gerne auf die Gäste aus England und dieses Mal gehe ich daher mit O’Briens Continuous, der Ryan Moore im Sattel haben wird. Er sollte auch in der Lage sein, Epictetus und Frankie Dettori zu schlagen. Wir werfen aber auch einen Blick auf Flight Leader, der unserem Champ Bauyrzhan Murzabayev seinen ersten französischen Derbyritt beschert.

So, nun aber ab nach Düsseldorf, wo es mit dem ersten Rennen, einer Prüfung für Dreijährige über 2100 Meter, losgeht. Interessant ist der Ausgang natürlich auch im Hinblick auf die Diana, denn es sind ein paar Ladys unterwegs, die noch eine Nennung für das Stutenderby haben. Seronera (Peter Schiergen) ist nicht nur mein Tipp, sondern auch der unseres Wettexperten Cevin Chan. Die Stute ist bombig gezogen und eine Halbschwester meiner Salomina, mit der ich 2012 den Preis der Diana gewinnen konnte.

Weiter geht es mit einem E-Rennen über 1700 Meter, in dem Henk Grewe Koffi Kick sattelt. Die Stute geht mit Lukas Delozier und einem Kilo Mehrgewicht an den Start und das sollte schon ein Ausrufezeichen sein.

Shaikan sollte als Vierjähriger noch steigerungsfähig sein. Als Dreijähriger zeigte er im Handicap schon respektable Formen und in diesem Ausgleich III über 1700 Meter könnte er nach seinem Sieg in Baden-Baden direkt noch einmal nachlegen.

Im Ausgleich IV über 2200 Meter ist es Zeit zu spekulieren und ich versuche es erneut mit City Cat, die in Hannover leider nicht an den Ablauf kam. Die Quote lohnt sich. Eine Alternative ist Miss Tick, die sich zuletzt mit einem dritten Platz beim Saisondebüt schon angekündigt hat.

Endlich wird es interessant, denn auf Listenebene steht die nächste Chance an, ein Ticket für das Deutsche Derby zu lösen. Dieses Rennen über 2200 Meter gewann immerhin einst Derbysieger Isfahan. Es könnte also sein, dass wir hier auch das Pferd zu sehen bekommen, das in Hamburg die Nase vorne hat. Wir suchen also im Derby-Trial den nächsten deutschen Superstar. Ich gehe mit Skylo aus dem Stall von Magic Marcel Weiß, denn die Form aus München, wo er auf schwerem Boden Vierter wurde, könnte hier reichen.

Das nächste Sternchen suchen wir auch in den 1000 Guineas. Mit dem zweiten deutschen Klassiker, einem Gruppe II-Rennen für Stuten über die Meile, könnte es sein, dass abermals ein Grupperennen ins Ausland geht. Hugo Palmer konnte die 1000 Guineas schon zweimal gewinnen und Stenton Glider ist meiner Meinung nach, gemeinsam mit Godolphins Dream Of Love die wahrscheinlichste Siegerin. Stenton Glider wird auch noch von Andrea Atzeni geritten, der gerade erst in den 2000 Guineas abgeräumt hat. Peter Schiergens Bärbelchen zeigte bei ihrem Saisondebüt im Schwarzgold-Rennen eine starke Form, wenn sie sich mit der Kondition im Bauch noch steigern kann, könnte sie uns alle überraschen.

Fizzability hat mich bei ihrem Sieg in Hoppegarten unheimlich beeindruckt und so sehe ich die Stute aus dem Stall von Frank Fuhrmann auch im D-Rennen über 1600 Meter ganz weit vorne.

Weiter geht es im Ausgleich II über 2400 Meter, in dem ich weiter experimentiere. Angelino lief letztes Jahr nämlich im Derby und ist gut genug gezogen. Er kam zudem sehr gut in die Saison, als er in Leipzig gegen Wildfang und Magical Beat gewann.

Der Ausgleich IV über 1700 Meter ist schwer zu wetten, deswegen tippe ich einfach auf den Priester Andrasch Starke, der auf Dr. Andreas Boltes Saba Storm sitzt, der endlich zu seinem ersten Karrieretreffer kommen kann.

Zum Abschluss gibt es noch einen Ausgleich III über 1400 Meter, der nicht weniger schwer zu wetten ist. Ich riskiere einen Tipp auf die Darboven-Farben von Russian Candy, denn Andreas Wöhler sattelt selten ein Pferd im Ausgleich III. Meine Meinung.