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Es wird ernst

Mit der Kalkmann-Frühjahrs-Meile haben wir das erste Highlight der noch jungen Saison nun hinter uns. Das heißt aber nicht, dass wir uns nun bis zum kommenden Wochenende begnügen müssen, bis die nächsten Wettchancen anstehen. Zum Glück finden nämlich in Belgien am Montag ab 11:35 Uhr wieder vier über die PMU bewettbare Rennen statt, die uns die Wartezeit bis Samstag verkürzen, wenn Magdeburg in die Saison startet. Am Sonntag wird es in Köln dann endlich ernst, denn Tünnes gibt voraussichtlich sein Jahresdebüt in einem Carl Jaspers Preis, der so wie es aussieht, sensationell besetzt sein wird. Der kleine Bruder von Torquator Tasso ist schon mit Reiter angegeben und könnte auf Klassepferde wie Assistent oder Wagnis treffen. Auch zwei Gäste aus England sind noch im Rennen. Nach dem Auftakt auf Gruppe III-Level geht es nun endlich auf Gruppe II-Ebene weiter. Hier kommen nun aber erstmal meine Tipps für den Renntag in Mons.

Das erste Rennen in Ghlin richtet sich leider direkt an Arabische Vollblüter. Auf diesem Gebiet bin ich eigentlich kein Experte und ich entscheide mich deswegen für ein Pferd mit Kondition. Porcini aus dem Stall von Peter Deckers wird mit Conchetto Santangelo in das Rennen über 1500 Meter gehen und von seinem Start am 23. März profitieren, bei dem er sich als Dritter bereits ankündigte. Die beiden Weißmeiers Altian Al Samawi und Illikeau mögen vielleicht die besseren Pferde sein, waren aber in diesem Jahr noch nicht am Start.

Weiter geht es mit einem Handicap über 1500 Meter und ihr wisst, dass ich mich gerne wiederhole. Robin Weber ist der beste Schwergewichtsjockey, den wir derzeit haben und aus diesem Grund ist eine Wette auf Burning Sun besonders interessant. Die Stute geht mit 62 Kilo ins Rennen, die von Robin Weber bestmöglich verteilt werden.

Im Handicap über 2100 Meter mache ich es mir leicht und tippe auf Avorio aus dem Stall von Sarah Hellier, der mit Alex Pietsch an den Ablauf kommen wird. Der Wallach wird in der Lage sein auch Manzano zu schlagen und für einen deutschen Sieg zu sorgen.

Robin Weber sitzt im letzten Rennen des Tages über 2100 Meter auf Shining Pro und könnte damit den nächsten deutschen Treffer landen. Die Stute aus dem Stall von Sarah Weis hat gerade gewonnen und wird sich so auch gegen Potioka behaupten, den wir aber auch schon bestens aus Mons kennen.

Leider ist das heimliche Highlight des Tages nicht im Programm der PMU enthalten. Nicht nur für Tünnes wird es nämlich ernst, auch Gamgoom steht vor dem Meilenstein die Marke von 30 Siegen zu knacken. In Mons könnte es am Montag endlich soweit sein. Wenn ein Pferd in der Lage ist, diesen Rekord aufzustellen, dann nur unser Goomi. Meine Meinung.